So heissen die neuen Tonabnehmer in meiner Paula und die klingen echt lecker. Nach einigen Experimenten hab ich das Pärchen gefunden, dass in der Gitarre bleibt. Wie der Name schon vermuten läßt sind sie an den alten Gibsonpups (Gearheads wissen, dass das die Abkürzung für Pickups ist) orientiert. Sie klingen sehr dynamisch und sind gut aufeinander abgestimmt, leicht nasal aber immer noch klar genug. Relativ wenig Output - so um 8kOhm - und klingen sowohl clean als auch verzerrt sehr gut. Mit allen anderen Pickups die mal in der Klampfe waren hatte ich immer was auszusetzen:
1. Originale (Japanische Bucker aus den 70ern) - Einzeln genommen klingen sie gut, sind aber leider gar nicht aufeinander abgestimmt. Stellt man den Amp für den Bridgepup ein, kann man den Neckpup vergessen und umgekehrt. Stellt man den Amp für einen Kompromiss ein kann man mit dem Toggleswitch zwischen Matsch und Eispicke wählen.
2. Tonerider Rebel 90 (P90 im Buckerformat) - klangen sehr gut, hab dann aber gemerkt das ich für diese Paula Humbucker bevorzuge.
3. Seymour Duncan Alnico II - Die Slashpickups! Klingen gut, sind aber manchmal etwas zu matschig/bassig/nichtdirekt genug.
Und damit ihr euch selbst überzeugen könnt hab ich ein paar Videos mit verschiedenen Amps geschossen in denen man ganz gut die unterschiedlichen Qualitäten der Tonabnehmer raushören kann. Es handelt sich um meine Interpretation von verschiedenen Klassikern: