So heissen die neuen Tonabnehmer in meiner Paula und die klingen echt lecker. Nach einigen Experimenten hab ich das Pärchen gefunden, dass in der Gitarre bleibt. Wie der Name schon vermuten läßt sind sie an den alten Gibsonpups (Gearheads wissen, dass das die Abkürzung für Pickups ist) orientiert. Sie klingen sehr dynamisch und sind gut aufeinander abgestimmt, leicht nasal aber immer noch klar genug. Relativ wenig Output - so um 8kOhm - und klingen sowohl clean als auch verzerrt sehr gut. Mit allen anderen Pickups die mal in der Klampfe waren hatte ich immer was auszusetzen:
1. Originale (Japanische Bucker aus den 70ern) - Einzeln genommen klingen sie gut, sind aber leider gar nicht aufeinander abgestimmt. Stellt man den Amp für den Bridgepup ein, kann man den Neckpup vergessen und umgekehrt. Stellt man den Amp für einen Kompromiss ein kann man mit dem Toggleswitch zwischen Matsch und Eispicke wählen.
2. Tonerider Rebel 90 (P90 im Buckerformat) - klangen sehr gut, hab dann aber gemerkt das ich für diese Paula Humbucker bevorzuge.
3. Seymour Duncan Alnico II - Die Slashpickups! Klingen gut, sind aber manchmal etwas zu matschig/bassig/nichtdirekt genug.
Und damit ihr euch selbst überzeugen könnt hab ich ein paar Videos mit verschiedenen Amps geschossen in denen man ganz gut die unterschiedlichen Qualitäten der Tonabnehmer raushören kann. Es handelt sich um meine Interpretation von verschiedenen Klassikern:
Auf dem Webereigig hat der Uwe (uwe-macht-fotos.de) richtig gute Fotos gemacht:
Außerdem ist der Videobericht mit ein paar Liveausschnitten jeder Band on - klickst du hier. Ein paar Clips von uns sind noch in der Bearbeitung, man darf gespannt sein... Großartig, Ben
Wenn du jetzt denkst:"Pentatonik? Kenn ich nicht!", dann liegst du falsch. Diese beliebte Tonleiter kennst du nicht nur, du kannst sie sogar auswendig singen. Bobby McFerrin liefert den Beweis:
Yeah - ich hab grad einen Song geschrieben und das fühlt sich gut an. Hab ihn "sweat and blood" genannt und hoffe wir können mit den Jungs was cooles draus machen und ihr hört ihn auf dem nächsten Gig - denke an einen breiten, schwebenden Sound mit viel Delay und einem einminütigen Intro (mindestens ;D). Wenns nicht klappt ists auch nicht so schlimm, allein mit der Gitarre klappt er nämlich schon mal richtig gut. Der Text ist düster (surprise) und ich würde ihn ja hier abdrucken wenn ich genug Selbstbewusstsein dafür hätte...
Ich bin gerade im Songwritingmodus, hab schon länger nichts geschrieben und wieder richtig Bock auf neue Songs. Leider hab ich kein genaues Rezept wie ich ein Lied schreibe, es passiert jedesmal anders und ich kann mich nicht einfach hinsetzen und schreiben. Ein bisschen was kann ich aber doch dafür tun. Ich stelle mich aufs schreiben ein und gucke was passiert, d. h. ich denke bei allem was mir über den Weg läuft darüber nach ob es zu einem Lied werden könnte. Es hilft wenn ich über Songs und Songwriter lese (aktuell der John Mark McMillan Blog) und viel Musik höre (ist wohl so, dass ich das Rad nicht erfunden hab ;D). Auch Beten ist sehr inspirierend und es gibt viele Dinge, die ich Gott am liebsten in einem Lied sage. Um dann tatsächlich anzufangen zu schreiben brauch ich irgendein Hook. Das kann ein oder mehrere Akkorde sein, eine Textzeile, eine Melodie oder einfach nur ein bestimmtes Gefühl - das kommt meist nach 2-3 Tagen. Wenn ich das hab setz ich mich hin und fang an zu schreiben und dann dauert es oft nochmal 2 Tage bis der Song fertig ist. Manchmal auch nicht ;D John Mark McMillan hat es mit Angeln verglichen und ich finde den Vergleich sehr passend. Man setzt sich an den Teich und schmeißt den Haken mit dem Köder ins Wasser. Man weiß nie ob und wann etwas anbeißt, aber man weiß, dass nichts passiert wenn man zu Hause geblieben wäre. Der Songwritermodus ist ziemlich cool, man lebt bewußt und nimmt die Dinge intensiver wahr. Leider flacht es mit der Zeit ab und man verfällt wieder in seinen stumpfen Alltagstrott - oh well ...
Hier sind noch ein paar Songwritingtipps von Family Guys Stewie Griffin:
Bin heut ein bisschen rot geworden als ich den Artikel der NW gelesen hab - "Tief versunken in die Musik steigerte sich das Trio immer weiter und lebte den wahren Rock auf der Bühne ...", "Auf der ganzen Linie begeistern ...", "... charismatischer Frontsänger und Gitarrist ..." - das hört man doch gern ;D Aber lest selbst (zweimal anklicken zum vergrößern):