Montag, 25. April 2011
Sonntag, 24. April 2011
Gute Akustikgitarren im mittleren Preissegment
Eine Sache vorweg: Alles unter 200 Euro ist Schrott. Wenn dir das Gitarrenspiel nicht so viel wert ist, dann such dir ein anderes Hobby. Darüber gibt es dann einige Marken, die brauchbare Instrumente anbieten. Ich hab schon gute Gitarren von Cort, Crafter, LAG und Art&Lutherie angespielt. Wichtig ist, dass die Gitarre eine massive Decke hat und kein Furnier. Einfaches Erkennungsmerkmal - Wenn die Decke massiv ist, hat der Hersteller dies angegeben, wenn nicht dann sagt er nichts dazu. Am besten ist es die Gitarre anzuspielen und mit anderen zu vergleichen. Wenn man noch gar keine Erfahrung hat nimmt man jemanden mit, der Klang und Bespielbarkeit beurteilen kann oder lässt sich vom Ladenpersonal die Gitarren vorführen.
Ein paar Marken hab ich noch nicht genannt. Die hab ich mir für meine Top 3 der Budgetakustiks aufgehoben. Da sind sie:
1. Die Seagull S6- Massive Zederndecke und ein kraftvoller aber denoch fein zeichnender Klang - Ich mag diese Gitarre wirklich sehr und kann sie guten Gewissens empfehlen. Ich selbst habe die 12-saitige Version und bin völlig zufrieden mit ihr. Hatte damals alle(!!!) 12-Saiter unter 1000 Euro angespielt und die Seagull lag mit Abstand vorn. Die S6 ist genauso gut und für ca. 420 Euro ohne Tonabnehmer zu haben. Will man einen Tonabnehmer muss man nochmal 100 Euro drauflegen.
2. Die Ibanez Artwood AW3000NT - Wie macht Ibanez das - Eine Gitarre mit massiver Fichtendecke, super Klang und Bespielbarkeit, inkl. Tonabnehmer und ohne Erkennbare Nachteile für 430 Euro? Gute Gitarre.
3. Irgendwas von Yamaha ab 400 Euro - Ich habe keine Lieblingsmodelle von Yamaha, aber ich habe festgestellt dass man mit dieser Marke wenig falsch machen kann (ab 400 Euro! - die Billiggitarren von Y. sind der reinste Schrott!). Nähert man sich gar der 1000 Euro Marke bekommt man wirkliche Weltklasse Instrumente zum halbe Preis der amerikanischen Großen.
Freitag, 15. April 2011
Goodbye GEM Saturn B50
Hab noch ein kurzes Demo geschossen bevor er mich verläßt:
Für die Gearheads unter euch - er hat eine ECC83 in der Vor- und vier EL84 Röhren in der Endstufe und liefert ca. 30 Watt. Soundlich gehts ziemlich in die britische Richtung und er kann Beatles, Led Zep, AC/DC usw. ziemlich gut. Klingt alt und das ist gut so.
Großartig
Ben
Freitag, 1. April 2011
Makaber
www.focus.de/panorama/welt/erdbeben...
Mittwoch, 30. März 2011
Magersucht
- Magersucht verläuft in 10-15% der Fälle tödlich!
- "Sowie wieder eine neue Staffel Germany's Next Topmodel anläuft haben wir mehr Zugänge!"
Christoph Wewetzer - Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Köln
Die Sendung kann man sich hier nochmal anhören.
Dienstag, 29. März 2011
Is Church Life Stifling Your Creativity?
"Donald Miller: Erstickt das Gemeindeleben deine Kreativität?
Als Salomon das Hohelied geschrieben hat, eine dramatische Oper über eine junge, arme Frau die sich in einem Hirten-König verliebt, hatte er da die Meinung der Gemeinde im Sinn? Denkst du, er war besorgt darüber was eine bestimmte Gruppe Menschen denken könnte? Natürlich hat die evangelische Kirche zu der Zeit nicht existiert, genauso wenig wie das kollektive evangelikale Bewusstsein, aber was ich mit der Frage meine ist, dass wenn Salomo heute lebte und eine Oper für für junge Menschen über die Liebe geschrieben hätte, würde er zweifelsohne angegriffen werden. Ich schätze folgende Kritikpunkte würden genannt werden:
Seine Oper erwähnt Gott nicht. Warum so eine Gelegenheit auslassen den Menschen Gott näher zu bringen? Er ist ein gottloser Mann.
Seine Oper ist erotisch, gefüllt mit sexueller Bildsprache und sogar sexuellen Anweisungen. Sie sollte nicht gelesen werden, besonders nicht von jungen Pärchen.
Das ganze ist verwirrend. Wir wissen nicht wo die Handlung beginnt. Sie ist unstrukturiert. Sie ist amateurhaft.
Er erwähnt nicht, dass Sex für die Ehe bewahrt werden soll. Also muss er für vorehelichen Geschlechtsverkehr sein.
Es scheint in dem Werk keine wirkliche Aussage zu geben. Wenn er versucht etwas zu lehren, dann kann man nicht herausfinden was es ist. Und wenn er nicht versucht etwas zu lehren, warum sollte man das Buch lesen oder es sich als Oper anhören.
Und so weiter, und so weiter.
Hier ist die Moral von diesem Blogpost. Es gibt einen Unterschied zwischen dem was „die Kirche“ von dir erwartet und dem was Gott von dir erwartet. Tu das, was Gott von dir will. Geh und sei kreativ, weil du gemacht bist kreativ zu sein."
Quelle: hier.
Ein Teil von mir will den Artikel nicht posten, um der Gemeinde und den vielen guten Leuten darin kein Unrecht zu tun. Außerdem finde ich es unreif sich ständig nur darüber zu beschweren was 'die Gemeinde' so alles falsch macht. Auf der anderen Seite merke ich an mir selber, dass vieles was ich im Gemeinderahmen tue von Gedanken wie "ist das angemessen?", "ich finde dieses Lied zwar ermutigend aber es passt wirklich nicht in einen Gottesdienst" oder "kann ich wirklich 'den Paten' zitieren" geprägt ist. Warum ist bei meinem Songwriting bisher nur 1/40 'gottesdiensttauglicher Lobpreis' rausgekommen. Dabei verläuft all das doch eigentlich nur in meinem Kopf ab, die Leute in meiner Gemeinde sind cool. Wahrscheinlich würde ich den Artikel mit 'Erstickt meine Vorstellung von fiktiven Erwartungen, welche die Gemeinde in meinem Kopf an mich stellt meine Kreativität'. - Oh well, schätze deswegen ist Don Miller ein Schriftsteller und ich nicht ;D
