Sonntag, 8. Januar 2012
Dienstag, 29. März 2011
Is Church Life Stifling Your Creativity?
"Donald Miller: Erstickt das Gemeindeleben deine Kreativität?
Als Salomon das Hohelied geschrieben hat, eine dramatische Oper über eine junge, arme Frau die sich in einem Hirten-König verliebt, hatte er da die Meinung der Gemeinde im Sinn? Denkst du, er war besorgt darüber was eine bestimmte Gruppe Menschen denken könnte? Natürlich hat die evangelische Kirche zu der Zeit nicht existiert, genauso wenig wie das kollektive evangelikale Bewusstsein, aber was ich mit der Frage meine ist, dass wenn Salomo heute lebte und eine Oper für für junge Menschen über die Liebe geschrieben hätte, würde er zweifelsohne angegriffen werden. Ich schätze folgende Kritikpunkte würden genannt werden:
Seine Oper erwähnt Gott nicht. Warum so eine Gelegenheit auslassen den Menschen Gott näher zu bringen? Er ist ein gottloser Mann.
Seine Oper ist erotisch, gefüllt mit sexueller Bildsprache und sogar sexuellen Anweisungen. Sie sollte nicht gelesen werden, besonders nicht von jungen Pärchen.
Das ganze ist verwirrend. Wir wissen nicht wo die Handlung beginnt. Sie ist unstrukturiert. Sie ist amateurhaft.
Er erwähnt nicht, dass Sex für die Ehe bewahrt werden soll. Also muss er für vorehelichen Geschlechtsverkehr sein.
Es scheint in dem Werk keine wirkliche Aussage zu geben. Wenn er versucht etwas zu lehren, dann kann man nicht herausfinden was es ist. Und wenn er nicht versucht etwas zu lehren, warum sollte man das Buch lesen oder es sich als Oper anhören.
Und so weiter, und so weiter.
Hier ist die Moral von diesem Blogpost. Es gibt einen Unterschied zwischen dem was „die Kirche“ von dir erwartet und dem was Gott von dir erwartet. Tu das, was Gott von dir will. Geh und sei kreativ, weil du gemacht bist kreativ zu sein."
Quelle: hier.
Ein Teil von mir will den Artikel nicht posten, um der Gemeinde und den vielen guten Leuten darin kein Unrecht zu tun. Außerdem finde ich es unreif sich ständig nur darüber zu beschweren was 'die Gemeinde' so alles falsch macht. Auf der anderen Seite merke ich an mir selber, dass vieles was ich im Gemeinderahmen tue von Gedanken wie "ist das angemessen?", "ich finde dieses Lied zwar ermutigend aber es passt wirklich nicht in einen Gottesdienst" oder "kann ich wirklich 'den Paten' zitieren" geprägt ist. Warum ist bei meinem Songwriting bisher nur 1/40 'gottesdiensttauglicher Lobpreis' rausgekommen. Dabei verläuft all das doch eigentlich nur in meinem Kopf ab, die Leute in meiner Gemeinde sind cool. Wahrscheinlich würde ich den Artikel mit 'Erstickt meine Vorstellung von fiktiven Erwartungen, welche die Gemeinde in meinem Kopf an mich stellt meine Kreativität'. - Oh well, schätze deswegen ist Don Miller ein Schriftsteller und ich nicht ;D
Montag, 31. Januar 2011
Vorgestern in der Kirche/ Tech 21 Liverpool
Klang wirklich sehr gut und mein Monitor hat sich schon fast wie ein richtiger Amp angehört. Ich hab das Ganze über eine DI-Box gespielt. Hatte den Liverpool auf schönen Voxcrunch eingestellt und dann den Zerrgrad mit meinem Volpoti eingestellt. Delay und Hall kamen danach und haben mir nicht die Zerre versaut. Der Uwe (Soundman) war auch zufrieden, konnte super mit dem Signal arbeiten + es gab keine Lautsprecherbeams und Lautstärkeschwankungen je nach Platz im Raum - nice.
Hatte vorher schonmal die Standarts von Line6, Behringer und auch den alten Tech21 (das mit Marshall, Fender und Boogiesimulationen) direkt ins Pult probiert und bin schnell wieder zum Amp zurückgewechselt, aber der kleine Liverpool hört (und vor allem fühlt) sich einfach richtig an, ist viel einfacher mischbar und jeder hört nur so viel von mir, wie er auch hören will ;D Bei Brush werd ich auf jeden Fall bei den lauten Amps bleiben, aber für den gelegentlichen Kirchengig ist dies die elegantere Lösung.
Großartig,
Ben
Montag, 8. März 2010
Fr. Barron über religiöse Bummler und das moderne Gottesbild
Nachdenklich,
Ben
Montag, 7. Dezember 2009
Rob Bell - "Christian is a great noun and a poor adjective"
Rob Bell rockt. Hier ist eins meiner Lieblingszitate:Something can be labeled "Christian" and not be true or good. . . It is possible for music to be labeled Christian and be terrible music. It could lack creativity and inspiration. The lyrics could be recycled cliches. That "Christian" band could actually be giving Jesus a bad name because they aren't a great band. It is possible for a movie to be a "Christian" movie and to be a terrible movie. It may actually desecrate the art form in its quality and storytelling and craft. Just because it is a Christian book by a Christian author and it was purchased in a Christian bookstore doesn't mean it is all true or good or beautiful. A Christian political group puts me in an awkward position: What if I disagree with them? Am I less of a Christian? What if I'm convinced the "Christian" thing to do is to vote the exact opposite?
Christian is a great noun and a poor adjective.
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Das Gemeindekarussell
Freitag, 16. Oktober 2009
"Ferien"
Schule: Endlich Ferien!!! - Ferien??? Nicht wirklich, denn diese zwei Wochen muss ich meine Examensarbeit so gut wie fertig schreiben. Sie muss zwar erst im Dezember abgegeben werden, aber dazwischen ist noch ganz viel Unterricht und auch noch ein Unterrichtsbesuch. Dieses Referendariat ist echt ne Lebensschule, man lernt zu Multitasken, mit Stress umzugehen und damit, nicht immer alle Vorgesetztinnen (2 Mentorinnen + 3 Seminarleiterinnen + 1 Direktorin = ...) zufrieden stellen zu können. Es wird sehr viel von einem erwartet und ich frage mich ob das alles so viel Sinn macht. In Finnland, dem PISA-Champion 2000, gibt es gar kein Referendariat (sowie in den meisten anderen Ländern auch). Natürlich muss man die Qualität des Unterrichts sichern, aber ob das erreicht wird, finde ich fragwürdig. Das ist so, als ob man einem Fahranfänger zwei Jahre Zeit gibt um ein Formel 1 Champion zu werden, und danach kann er dann Taxi fahren. Hmm...
Band: Ist geil! Wir haben mitlerweile schon neun eigene Songs und das Repertoire wächst. Ein paar eigene Gigs und ein paar als Liveband für Rudi (unserm Lokalrapper) haben wir hinter uns gebracht und jetzt basteln wir ein Demo. Wenn unser perfektionistischer Basser (und Soundingenieur) Eugen es zulässt, wird es am Ende des Monats rausgehaun ("Das kann man sich echt nicht anhören!"; "Alles hakelig!!"; "Das können wir doch niemandem zeigen!!!" ;D).
Jesus: Ich hab echt ne sehr gute Zeit mit Jesus. Es läuft so stressfrei wie noch nie vorher. Konnte ganz viele religiöse Vorstellungen und Ansprüche ablegen, mit denen ich mir selber das Leben schwer gemacht hab, z.B.: Ich muss ein guter Christ sein, Ich muss gut/geistlich vor meinen Geschwistern dastehn, Ich muss mich darum kümmern, dass Glaubensmäßig alles gut läuft, Ich muss ... (Alles sehr anstrengendes Zeug). Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich die Sache in die Hand nehmen muss, weil Gott das ohne mich nicht hinkriegt (Was hat er bloß gemacht bevor es mich gab? ;D). Aber in der letzten Zeit konnte ich lernen ihm zu vertrauen und ein bisschen entspannter zu sein, und das vor allem durch diese Lebensschule "Referendariat". Er koordiniert das Universum mit der Präzision eines Uhrwerks und er kriegt es auch hin, mein Leben zu managen (er hat sich nicht vertan, als er mir Seminarleiterin XY zugewiesen hat...).Mein Blickwinkel hat sich echt verändert (ich glaube das Buch nennt das Buße) und eine Auswirkung ist, dass ich sogar Lust gekriegt hab, meine Bibel zu lesen. Das war lange Zeit nicht so. Als ich Christ geworden bin hab ichs mit dem Buch so dermaßen übertrieben (weil ich ein besonders heiliger Heiliger sein wollte (besser als die andern) und nicht weil es mich interessiert hat), dass ich die letzten vier Jahre kaum noch reingeschaut hab. Ernsthaft, wenn ich das Ding aufgeschlagen hab, hab ich kaum einen Vers durchgeschafft ohne vor Langeweile fast einzuschlafen. Jetzt bin ich jedes mal überascht wie interessant diese Geschichte ist, wenn man sie nicht durch seine religiöse Hab-schon-alles-verstanden-und-weiß-was-ich-tun-muss-Brille liest.
(eine Show?). Wozu der ganze Stress? Braucht man diese ganzen Rituale? Tötet diese Organisation nicht den Drive? Bekommen die Menschen durch diese Organisation ein Bild von Gott wie er wirklich ist, oder wird es nur verzerrt? (vielleicht durch einen zu kleinen Bilderrahmen) Ist es das Ziel, die Menschen einfach nur auf unser System einzueichen?
Nicht falsch verstehn - Ich hab die Menschen echt gern, aber ich bin auf dem Kriegsfuss mit dem System. Auch die Gemeinde in der ich zur Zeit bin ist echt gut, aber ich wünsche mir noch mehr Community und weniger Religion.
Aber relax - god is in control. Schließlich ist es seine Gemeinde und er hat einen Traum für sie, und in dem Traum hab ich auch eine Rolle :)
Großartig,
Ben
Samstag, 30. Mai 2009
Menschenverehrung
"Denn wenn einer sagt: Ich gehöre zu Paulus! der andere aber: Ich zu Apollos! - seid ihr da nicht fleischlich? Wer ist den Paulus, und wer Apollos? Was sind sie anderes als Diener, durch die ihr gläubig geworden seid, und zwar, wie es der Herr jedem gegeben hat?"
Paulus (1.Kor 3,4.5)
Freitag, 29. Mai 2009
x-treme (guitar) missions #3/Fotos
Die Fotos geben so ein bisschen die besondere Atmosphäre des Wochenendes wieder. Viele coole Teens, die zusammen gegessen, gebetet und gefeiert haben. Aber es ging nicht nur darum ein nettes Wochenende im vertrauten Kreis zu haben. An einem Nachmittag ging es raus in die Stadt um ein bisschen mehr Licht und Hoffnung (kurz: Jesus) auf die Straßen zu bringen. Die beiden die hier so am strahlen sind, predigen gerade zu den Menschen von Wesel. Hut ab:
Mittwoch, 11. März 2009
Floyd McClung - What is Church
Ich teile alles was Floyd McClung in diesem Video über Gemeinde sagt und könnte es selbst nicht besser ausdrücken. Er gibt nicht alle Antworten, aber trotzdem (oder sogar deswegen) bringt er es auf den Punkt, denn eine gute Frage ist besser als 10 platte Antworten.
