Meine Buch des Jahres ist Tom Wrights "Von Hoffnung überrascht" - ein theologisches Werk, das sich mit so großen Themen wie dem ewigem Leben und der Auferstehung auseinandersetzt und dabei komplett ohne Floskeln und platte Antworten auskommt. Bin seit einigen Monaten dabei das Werk durchzuarbeiten und zu verdauen und habe ein paar interessante Zitate aus einem Abschnitt über die Rolle der Kunst und Schönheit in Wrights Auferstehungstheologie herausgeschrieben:
"Ich denke, dass wir uns von der alten Aufteilung fortbewegen, in der erwartet wurde, dass gute Christen keine Künstler und gute Künstler keine Christen sein konnten... Ich glaube, dass es Teil unseres Geschaffenseins als Ebenbilder Gottes ist, dass wir selbst Schöpfer oder zumindest Erzeuger sind... Einer wunderschönen Welt durch die Erschaffung von Kunstgegenständen Sinn zu verleihen (von Kunstgegenständen, die selbst schön sind) und dadurch diese Welt zu feiern, ist Teil der Berufung, Sachverwalter der Schöpfung zu sein, wozu auch die Namensgebung der Tiere durch Adam gehört. Authentische Kunst ist daher selbst eine Antwort auf die Schönheit der Schöpfung, die wiederum ein Hinweis auf die Schönheit des Schöpfers ist.
Aber wir leben nicht im Garten Eden und Kunst, die versucht, so zu tun, als lebten wir dort, wird schnell saft- und kraftlos sowie trivial. (Die Kirche hat kein Monopol auf Kitsch oder Gefühlsduselei, aber wenn sie danach suchen, könnte die Kirche ein guter Ausgangspunkt für die Suche sein.)... Wenn die Kunst sowohl mit den Wunden der Welt als auch mit der Verheißung der Auferstehung zurechtkommt und lernt, wie sie beides gleichzeitig ausdrücken und auf beides reagieren kann, dann werden wir auf dem Weg zu einer erneuerten Sichtweise sein, einer neuen Mission"
Wright, N. T.; "Von Hoffnung überrascht", S. 236-238
Donnerstag, 29. September 2011
Dienstag, 27. September 2011
guitarheroes
Hab mal zum Spaß alle Gitarristen aufgeschrieben, die mich beeinflußt haben oder die ich einfach nur gerne höre. Die Liste ist ganz schön lang geworden und ich werde sie nun nach und nach der Bloggerwelt präsentieren. Ich hab mir nicht die sinnlose Mühe gemacht sie in eine Reihenfolge zu packen und schreibe einfach immer über die, die mir als nächstes in den Sinn kommen. Hier die ersten 3:
Peter Green
Der Mann mit der zerbrechlichen Stimme und dem zerbrechlichen Gitarrenton, der sich mit melankolischen Klängen direkt ins Herz spielt. Er wurde oft kopiert doch nie erreicht, mein persönlicher König des Blues. Nachdem er in den Spät-60ern einige kommerzielle Erfolge mit John Mayall und den, von ihm gegründeten, Fleetwood Mac erzielte kam der große Absturz (Drogen & psychisch) von dem er sich musikalisch leider nie erholte. Nach mehreren Jahrzehnten der Funkstille gibt er nun wieder Konzerte, aber die wichtigsten Jahre sind die besagten späten 60er. Eine alte Paula mit schwachen Tonabnehmern bei dem der Halsmagnet verkehrt rum gepolt ist (für den nasalen Ton), ein leicht angezerrter Röhrenamp der mit den Volumereglern an der Gitarre gesteuert wird und dazu ein fetter Hall. Dazu noch das Feeling und die einmalige Stimme. Er singt nicht nur den Blues, er hat ihn wirklich.
Und hier ein großartiges Video von einem Solostück:
Graham Coxon
Er hat mit Blur auf "Modern Life is Rubbish" den Britpop (-Gitarren) Sound erfunden und ist mit für den aktuellen Telecastertrend verantwortlich. Tele - Proco Rat - Marshall Amp, das ist das Rezept mit dem er den epischen Song 2 gekocht hat. Außerdem ist er aber auch ein guter Fingerpicker und Songwriter. Hier ein paar Favourites:
Malcom Young
In der Rockmusik wäre alles anders ohne dieses heimliche Rhythmusgenie, den heimlichen Chef von AC/DC, der andere in Interviews reden läßt und lieber neue Rockhymnen schreibt. Die meisten halten seinen Bruder (die Rampensau ;D) Angus für den Drahtzieher, aber faktisch hat Malcom die besten Riffs geschrieben und die Band zu dem gemacht was sie heute ist. Eine alte Gretsch mit fetten Saiten und leeren Halspickupausfräsung direkt in einen lauten Marshall, das ist schon alles. Wenn man dann noch DEN Groove hat...
More to come...
Ben
Peter Green
Der Mann mit der zerbrechlichen Stimme und dem zerbrechlichen Gitarrenton, der sich mit melankolischen Klängen direkt ins Herz spielt. Er wurde oft kopiert doch nie erreicht, mein persönlicher König des Blues. Nachdem er in den Spät-60ern einige kommerzielle Erfolge mit John Mayall und den, von ihm gegründeten, Fleetwood Mac erzielte kam der große Absturz (Drogen & psychisch) von dem er sich musikalisch leider nie erholte. Nach mehreren Jahrzehnten der Funkstille gibt er nun wieder Konzerte, aber die wichtigsten Jahre sind die besagten späten 60er. Eine alte Paula mit schwachen Tonabnehmern bei dem der Halsmagnet verkehrt rum gepolt ist (für den nasalen Ton), ein leicht angezerrter Röhrenamp der mit den Volumereglern an der Gitarre gesteuert wird und dazu ein fetter Hall. Dazu noch das Feeling und die einmalige Stimme. Er singt nicht nur den Blues, er hat ihn wirklich.
Und hier ein großartiges Video von einem Solostück:
Graham Coxon
Er hat mit Blur auf "Modern Life is Rubbish" den Britpop (-Gitarren) Sound erfunden und ist mit für den aktuellen Telecastertrend verantwortlich. Tele - Proco Rat - Marshall Amp, das ist das Rezept mit dem er den epischen Song 2 gekocht hat. Außerdem ist er aber auch ein guter Fingerpicker und Songwriter. Hier ein paar Favourites:
Malcom Young
In der Rockmusik wäre alles anders ohne dieses heimliche Rhythmusgenie, den heimlichen Chef von AC/DC, der andere in Interviews reden läßt und lieber neue Rockhymnen schreibt. Die meisten halten seinen Bruder (die Rampensau ;D) Angus für den Drahtzieher, aber faktisch hat Malcom die besten Riffs geschrieben und die Band zu dem gemacht was sie heute ist. Eine alte Gretsch mit fetten Saiten und leeren Halspickupausfräsung direkt in einen lauten Marshall, das ist schon alles. Wenn man dann noch DEN Groove hat...
More to come...
Ben
Dienstag, 13. September 2011
The Love of God
Dieser Vers aus Frederick Lehmanns "The Love of God" (1917) stammt ursprünglich von einem psychisch kranken Mann der im Jahr 1096 starb. Als man den Mann zu Grabe trug fand man die Worte an der Wand seines Zimmers in der Irrenanstalt:
Could we with ink the ocean fill,
And were the skies of parchment made,
Were every stalk on earth a quill,
And every man a scribe by trade;
To write the love of God above
Would drain the ocean dry;
Nor could the scroll contain the whole,
Though stretched from sky to sky.
http://www.biblestudycharts.com/HH_The_Love_Of.html
Could we with ink the ocean fill,
And were the skies of parchment made,
Were every stalk on earth a quill,
And every man a scribe by trade;
To write the love of God above
Would drain the ocean dry;
Nor could the scroll contain the whole,
Though stretched from sky to sky.
http://www.biblestudycharts.com/HH_The_Love_Of.html
Sonntag, 11. September 2011
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